Wale und Delfine in der Strasse von Gibraltar

3. Dezember 2013
Wale und Define in der Strasse von Gibraltar
25. Juli 2013
INTELLIGENTIE
Wie beschikt er nou werkelijk over de hoogste intelligentie, de orka of de dolfijn?
10. Januar 2014

Maturaarbeit von Meret Kübler

Kantonschule Rychenberg, Winterthur



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Abstract

Im Rahmen meiner Maturarbeit befasse ich mich mit dem Thema „Wale und Delfine in der Strasse von Gibraltar“. Ich möchte wissen, welche Wale und Delfine in der Strasse von Gibraltar leben oder durchziehen und in welcher Anzahl. Warum leben diese intelligenten Säugetiere in der Meerenge zwischen Spanien und Marokko, wo die Bedrohung noch grösser ist als sonst schon? Die Meeresstrasse ist die einzige Zufahrt vom Atlantik ins Mittelmeer und es herrscht dort reger Schiffsverkehr. Was trägt die Stiftung firmm (foundation for information and research on marine mammals) zum Schutz dieser Tiere bei? Was für Daten sammeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von firmm und wie werden sie verwendet? Was für ein Effekt erhofft sich die Stiftung durch das „whale watching“ mit Touristen? Was für Auswirkungen hat das Beobachten der Säugetiere in freier Wildbahn auf die Touristen und wie kommt diese Aufklärung den Walen und Delfinen zu Gute? Konkret versuche ich, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie viele verschiedene Walarten leben in der Strasse von Gibraltar?
  2. Wie wird die Lebensweise der Tiere erforscht? Hier stütze ich mich auf die Arbeit der Stiftung firmm:
    • Was trägt die Stiftung firmm zum Schutz bei?
    • Was für Daten sammelt firmm über die Wale und Delfine?
  3. Schlussendlich beziehe ich einen touristischen Aspekt mit ein; das „whale-watching“.
    • Was erhofft sich die Stiftung durch das „whale-watching“?
    • Wie erleben die Touristen das „whale-watching“?
    • Wie kommt es den Walen und Delfinen zu Gute?

Für meine Fragestellung war ein Besuch vor Ort erforderlich. Vom 11. bis 17. August 2013 reiste ich nach Tarifa, um meine eigenen Beobachtungen anzustellen. Ich führte dort eine Umfrage mit den Touristen durch und konnte, da ich direkt mit dem Team der Stiftung in Kontakt war, viel von ihnen lernen und nützli-che Informationen mit nach Hause nehmen. Während des Wochenkurses von firmm, den ich besuchte, hielten der Meeresbiologe Jörn Selling und Katharina Heyer selbst verschiedene Vorträge. Da wir auch je-den Tag auf das Meer hinausfuhren, konnte ich vor Ort Erfahrungen wie den Effekt des „whale-watching“ oder das Verhalten der Wale beobachten.

Um die obengenannten Fragen zu beantworten, stützte ich mich auf Literatur und den Besuch in Tarifa. Die Fragen zu den Walarten und der Strasse von Gibraltar habe ich durch das Lesen von Literatur und Recher-che beantwortet. Den selbsterarbeiteten Teil stellen die Umfrage, die Reise nach Spanien und die Inter-views bzw. Gespräche, die ich geführt habe, dar. Durch diese Methoden habe ich in den letzten fünf Mona-ten jede Menge Informationen gesammelt und mich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt.